Pension Solutions – Projektstart Customer Journey

1. Executive Summary

Wie Pension Solutions – einer der führenden deutschen Makler für betriebliche Vorsorge – in einem zweitägigen Auftakt-Workshop den Startpunkt für die Digitalisierung seiner Customer Journey setzte. Mit Klarheit, Struktur und gemeinsamer Ausrichtung wurde die Grundlage für ein komplexes, interdisziplinäres Transformationsprojekt geschaffen – und das gesamte Team auf Kurs gebracht.

2. Kontext & Herausforderung

Pension Solutions, ein Spezialist für betriebliche Altersvorsorge mit über 120 Mitarbeitenden, plante die Digitalisierung seiner Customer Journey – mit einem klaren Ziel: Prozesse effizienter, skalierbarer und zukunftssicher gestalten.

 

Denn was bisher hervorragend durch persönliches Engagement, Fachkompetenz und Erfahrung getragen wurde, sollte nun stärker technologisch gestützt, automatisiert und skalierbar gemacht werden. Die Idee: Repetitive Abläufe entlasten, Medienbrüche verringern und die Nutzererfahrung entlang der gesamten Journey verbessern – für Kunden, Partner und das interne Team.

 

Die Herausforderung: Der Prozess war komplex und interdisziplinär. Viele Perspektiven – aus Marketing, Vertrieb, Operations, IT und Projektleitung – flossen ein. Alle Bereiche waren involviert, alle engagiert. Doch: Ein gemeinsames Zielbild, eine übergreifende Struktur und ein geteiltes Verständnis des Projekts fehlten noch.

 

Die Folge: Viele gute Ideen – aber kein synchronisierter Start. Um das Projekt erfolgreich aufzusetzen, brauchte es Klarheit, Abstimmung und Commitment. Genau dafür wurde ein zweitägiger Facilitation-Workshop anberaumt.

3. Hebel & Denkrahmen

Dieser Workshop war kein „Lösungsworkshop“, sondern ein Startpunkt.

 

Er zielte darauf ab, die Ausgangslage gemeinsam zu reflektieren, den Umfang und die Stoßrichtung des Projekts zu klären – und alle relevanten Akteure in ein gemeinsames Verständnis und eine geteilte Verantwortung zu bringen.

 

Kernfragen waren:

  • Was ist Teil dieses Projekts – was nicht?
  • Welche Arbeitsblöcke gibt es?
  • Was machen wir zuerst, was später?
  • Welche Rollen und Verantwortlichkeiten braucht es?
  • Und vor allem: Warum machen wir das überhaupt – was ist der übergeordnete Zweck?

4. Format & Methoden

Workshop-Format:
2 Tage – vor Ort beim Kunden – Facilitation statt Diskussion.

 

Teilnehmende:

12–14 Personen – Geschäftsführung, Leiter Operations, Projektleiter, Leiterin Marketing, Leiter IT, ausgewählte Mitarbeitende aus Schlüsselbereichen.

 

Methodischer Aufbau:

  • Customer Journey Mapping – um gemeinsam auf dasselbe Bild zu schauen.
  • „How Might We…“ + Note & Vote – zur strukturierten Verdichtung von Ideen.
  • Aktionsmatrix + Rollenklärung – um Aufgaben, Prioritäten und Verantwortung zu definieren.
  • Workshop Wall – als visuelles Rückgrat des Prozesses, das Orientierung und Überblick schuf.

5. Ergebnisse & Wirkung

Am Ende der zwei Tage lag kein fertiger Digitalisierungsplan vor – sondern etwas noch Wichtigeres: eine gemeinsame Landkarte für das Projekt.

  • Konsens im Zielbild: Was wir erreichen wollen – und warum.
  • Klarer Projekt-Scope: Was Teil des Vorhabens ist – und was bewusst nicht.
  • Priorisierte Teilprojekte: Was zuerst kommt, was später.
  • Rollenklarheit: Wer wann für was verantwortlich ist – ohne operative Überlappung.
  • Geteiltes Verständnis & Momentum: Alle Beteiligten waren „an Bord“ – mit gemeinsamer Energie und Richtung.

Was sich vorher oft parallel, aber unverbunden entwickelt hatte, kam nun in einen synchronisierten Fluss. Der Workshop wirkte wie ein Katalysator: nicht durch Vorgaben, sondern durch die gemeinsame Erarbeitung – sichtbar, partizipativ, verbindlich.

5. Stimmen aus dem Unternehmen

„Das, was wir hier gemacht haben, müsste eigentlich jedes Unternehmen so machen.
Jeder Workshop sollte so aufgebaut sein – dann hätten wir viel weniger Reibungsverluste.“
Marc Sontowski, Geschäftsführer

 

„Auf einmal sprachen die Leute miteinander – und es hielt an.
Das war der Auftakt, den wir brauchten.“
Teilnehmer-Feedback

 

„Das kannst du ja überall gebrauchen!“
Zitat aus dem Workshop, mehrfach gefallen

6. Transfer & Nachhaltigkeit

Der Workshop war bewusst nicht auf kurzfristige Ergebnisse angelegt – sondern auf strukturierten Projektstart mit Wirkung.

 

Seitdem bildet das gemeinsam erarbeitete Zielbild die Basis für weitere Entscheidungen. Die verwendeten Methoden (z. B. Aktionsmatrix, Rollen-Canvas) sind zum internen Standard geworden. Die Erfahrung, dass Klarheit, Ausrichtung und gemeinsamer Rhythmus entstehen können – in nur zwei Tagen – hat Vertrauen in den eigenen Veränderungsprozess geschaffen.

 

Und: Der Workshop war nicht nur methodisch wirksam – sondern kulturell prägend. Er zeigte, wie moderne Zusammenarbeit heute aussehen kann: fokussiert, visualisiert, partizipativ – und damit wirksam.