Sparring, Workshops und Business-Impulse
In diesem Bereich finden Sie ausgewählte LinkedIn-Beiträge, Video-Sequenzen und Impressionen aus meiner Arbeit mit Führungsteams und Geschäftsführern. Die Inhalte geben Ihnen einen transparenten Einblick, wie ich arbeite, welche Themen mich bewegen und wie ich Veränderung gemeinsam mit meinen Kunden gestalte. Ob Sparring, Workshop oder strategische Transformation – hier sehen Sie meine Methodik in der Praxis.
LinkedIn Insights – Impulse für Führung und Transformation
Ausgewählte Beiträge, die Perspektiven erweitern, Denkprozesse anstoßen und Klarheit in komplexen Führungssituationen schaffen. Hier finden Sie meine Standpunkte, Methodiken und Impulse, die regelmäßig tausende Entscheider auf LinkedIn erreichen.
Facilitation als Schlüsselkompetenz der Zukunft
Der Beitrag beschreibt sehr klar, warum klassische Führungs- und Meetingstrukturen in komplexen Organisationen an ihre Grenzen stoßen – und weshalb Facilitation zunehmend zur zentralen Kompetenz wird, um kollektive Intelligenz tatsächlich nutzbar zu machen.
Er bestätigt eine Beobachtung, die sich auch in der Praxis des Mittelstands immer wieder zeigt:
Nicht fehlende Strategie ist das Problem – sondern die Fähigkeit von Teams, gemeinsam klar zu denken, zu entscheiden und ins Handeln zu kommen.
Was Führungsteams im Wandel wirklich leistungsfähig macht
Wenn Sie besser verstehen möchten, warum Führungsteams trotz hoher Kompetenz und klarer Strategie oft nicht als echtes System funktionieren, ist dieser HBR-Artikel besonders lesenswert.
Er zeigt präzise, dass Hochleistung nicht dort entsteht, wo Unterschiede geglättet werden, sondern dort, wo sie bewusst integriert werden – durch klare Rollen, ausgewogene Beteiligung, Vertrauen und eine Form der Zusammenarbeit, die kollektive Intelligenz überhaupt erst arbeitsfähig macht.
Genau an dieser Stelle setzt auch meine Arbeit an: nicht bei einzelnen Methoden oder Formaten, sondern bei der Frage, wie Führungsteams so zusammenarbeiten, dass aus Abstimmung echte Entscheidungen werden – und aus Entscheidungen verlässliche Umsetzung.
Der Artikel bestätigt damit einen zentralen Punkt: Entscheidend ist nicht nur, was Führungsteams besprechen, sondern wie sie Unterschiede nutzen, Entscheidungen treffen und gemeinsam ins Handeln kommen.
Was Kreativität in Führungsteams wirklich möglich macht
Wenn Sie verstehen wollen, warum in vielen Organisationen trotz kluger Köpfe kaum wirklich neue Lösungen entstehen, lohnt sich ein Blick auf den Vortrag von John Cleese, einem der führenden Köpfe bei Monty Python.
Sein zentraler Gedanke ist so einfach wie unbequem:
Kreativität ist kein Talent. Sie ist ein Betriebszustand.
Cleese zitiert die berühmte Studie von Donald MacKinnon zu Kreativität und leitet zudem aus eigener Erfahrung ab. Bei kognitiven Betriebszuständen kann man zwei Modi unterscheiden:
- Im Closed Mode arbeiten Menschen fokussiert, effizient und unter Druck – ideal für Umsetzung, aber ungeeignet für neue Ideen.
- Im Open Mode wird der Blick weiter: Neugier, Spiel und Humor ermöglichen Verbindungen, die zuvor nicht sichtbar waren. Genau hier entsteht Originalität.
Das Problem: Die meisten Organisationen operieren fast ausschließlich im Closed Mode – und sind dann überrascht, dass nur Varianten des Bekannten entstehen.
Open Mode lässt sich nicht erzwingen. Er braucht klare Rahmenbedingungen: einen geschützten Raum, eine bewusst begrenzte Zeit und die Bereitschaft, ein Problem länger offen zu halten, statt vorschnell zu entscheiden. In dieser Phase ist nichts falsch – selbst scheinbar absurde Ideen können der entscheidende Zwischenschritt sein.
Genau hier setzt meine Arbeit an.
Ich strukturiere Zusammenarbeit so, dass Teams gezielt zwischen diesen Modi wechseln können – weg vom Dauer-Closed-Mode klassischer Meetings hin zu einer klaren Sequenz aus Erkunden, Entscheiden und Umsetzen.
So wird Kreativität kein Zufall sondern ein reproduzierbarer Teil eines Betriebssystems, das kollektive Intelligenz nutzbar macht – für Klarheit, Ausrichtung und Momentum im Wandel.
